Writers in Residence: Die Schriftstellerin Aliyeh Ataei zu Gast in Zürich

Die preisgekrönte iranische Autorin und Frauenrechtsaktivistin Aliyeh Ataei, die afghanische Wurzeln hat, lebt und arbeitet bis Juli 2026 in Zürich. Die Stiftung PWG und das Literaturhaus Zürich ermöglichen diesen sechsmonatigen Aufenthalt. Finanziell wird das Projekt grosszügig von Kanton und Stadt Zürich unterstützt.

Aliyeh Ataei wurde 1980 in Zahedan im Iran geboren und wuchs in der Grenzregion zwischen der iranischen Provinz Süd-Khorasan und der afghanischen Provinz Farah auf. Aliyeh Ataei studierte an der Teheraner Universität der Künste, wo sie einen Master-Abschluss in Theaterwissenschaften erwarb. Seit 2023 lebt sie in Frankreich.

Die Romane, Erzählungen und Essays von Aliyeh Ataei sind stark von ihren persönlichen Erfahrungen als Grenzbewohnerin geprägt und behandeln Themen wie Krieg, Identität und das Leben als Emigrantin. Mit der Sammlung autofiktionaler Erzählungen «Im Land der Vergessenen» (Luchterhand 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) erschien nun erstmals ein Buch von ihr in deutscher Übersetzung. Ohne jegliches Pathos taucht Ataei mit einfühlsamer und messerscharfer Sprache in neun Erzählungen, die gut 30 Jahre umspannen, in die eigene Geschichte und die ihrer Familie ein.
 

Veranstaltung mit Aliyeh Ataei im Literaturhaus Zürich
Montag, 2. März 2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Sprache: Englisch

Mehr zum Projekt Writers in Residence: writers-in-residence.ch

Beteiligte:
  • Text
    René Müller
    Text

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