Über uns

Zweck und Ziele

Die Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen Wohn- und Gewerberäumen der Stadt Zürich (kurz: Stiftung PWG) ist eine gemeinnützige, öffentlich-rechtliche Stiftung der Stadt Zürich mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie bezweckt, preisgünstige Wohnungen und Gewerberäume zu erhalten und zu schaffen. Die Gründung geht auf eine Volksinitiative zurück.

  • Gründungsjahr: 1990
  • Mitarbeitende Geschäftsstelle: 23
  • Liegenschaften: 142
  • Wohnungen: 1'633
  • Gewerbe: 306 / 35'500 m²
  • Anlagevermögen: 627 Mio. Fr. (per 31.12.2016)
  • Eigenkapital: 153 Mio. Fr. (per 31.12.2016)

Organisation

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat ist unser oberstes Organ und besteht aus 19 Mitgliedern. Er tagt etwa alle zwei Monate. Bei eiligen Geschäften (z.B. Erwerb von Liegenschaften) sichern Zirkularverfahren eine rasche Beschlussfassung. Der Stiftungsrat wird vom Gemeinderat nach dem Parteienproporz für eine vierjährige Amtsperiode gewählt.

Ausschuss des Stiftungsrates

Der Ausschuss ist eng ins Tagesgeschäft eingebunden. Die fünf Stiftungsräte aus unterschiedlichen Fachgebieten erarbeiten parteiübergreifend Lösungen. Sie fassen Beschlüsse für kleinere Bauprojekte, für grosse formulieren sie die Anträge an den Stiftungsrat. Das Gremium tagt gewöhnlich alle zwei Wochen und wird vom Stiftungsrat für eine vierjährige Amtsperiode gewählt.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle führt das Unternehmen effizient nach betriebswirtschaftlichen Kriterien. Unsere rund 20 Mitarbeitenden betreuen das Liegenschaftsportfolio vom Erwerb, der Bewirtschaftung und Erneuerung bis hin zur Finanzierung umfassend aus einer Hand. Leistungsfähigkeit und Unabhängigkeit gewähren auch eigene IT- und Personalbereiche.

Kontrollstelle

Kontrollstelle ist die KPMG AG. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre und fällt mit derjenigen des Stiftungsrates zusammen. Die Wahl obliegt dem Gemeinderat.

Entwicklung

Wachstum 1991 bis 2015

Seit dem Erwerb der ersten Liegenschaft 1991 ist der Anlagewert (ALW) durch den Erwerb von Liegenschaften und durch bauliche Investitionen nahezu kontinuierlich angestiegen. In den letzten Jahren hat sich die Zunahme etwas beschleunigt. Seit 2009 erfassen wir auch die vermietete Wohn- und Gewerbefläche.

Entwicklung Liegenschaften

Die Grafik zeigt den jährlichen Zuwachs des Anlagewertes (ALW) in den letzten Jahren. Er setzt sich zusammen aus dem Erwerb von Liegenschaften und Bauprojekten (Neu- und/oder Ersatzbauten). Die Schwankungen ergeben sich aufgrund der Bautätigkeit und der Erwerbsmöglichkeiten.

Entwicklung Betrieb

Schwankungen des Unterhaltsaufwandes, aber auch tiefe Hypothekarzinsen haben den Unternehmensgewinn beeinflusst. Ebenso zeigt die Grafik den unterproportionalen Anstieg des Personal- und Betriebsaufwandes. Im Verhältnis zum Anlagewert ist er, trotz wachsender Liegenschaftszahl und Bautreuhandleistungen der Geschäftsstelle, gar gesunken.

Geschäftsberichte
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2016

Drei Gesamterneuerungen abgeschlossen

Lange Warteschlangen bei Besichtigungen waren auch 2016 ein untrügliches Zeichen des Wohnungsmangels in der Stadt. Genau darum trieben wir fünf Neubauprojekte mit total 137 Wohnungen voran. Abgeschlossen werden konnten drei Gesamterneuerungen von Liegenschaften. Zum ersten Mal erfolgten alle Neuerwerbungen direkt von den Eigentümerschaften (Bild Seefeldstrasse 175). Das Eigenkapital stieg um 6,1 Mio. Fr. auf insgesamt 153,0 Mio. Fr., was einer Verdreifachung des ursprünglichen Stiftungskapitals entspricht.

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2015

Wachstum durch regere Bautätigkeit im Jubiläumsjahr

Die Bautätigkeit trug mehr zum Wachstum der Stiftung PWG bei, zumal das Akquisitionsvolumen im umkämpften Immobilienmarkt deutlich sank. Drei Liegenschaften für rund 24 Mio. Franken konnten wir ankaufen. Das Stiftungskapital ist um 6,7 Mio. auf 146,9 Mio. Franken angewachsen. Auch der Abschluss des 25. Geschäftsjahres zeigt, dass die Stiftung PWG über eine robuste Basis verfügt, um ihre Wachstumsziele zu erreichen. Mehrere Mieterwechsel bei den Restaurants hielten die Bewirtschaftung auf Trab.

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2014

Keine Gründungsmitglieder mehr im Stiftungsrat

Der Gemeinderat wählte den Stiftungsrat für die neue Legislaturperiode. Nach den Rücktritten von Hansjürg Diener und Lisbeth Sippel ist die Gründungsgeneration nicht mehr vertreten. Neu in den Ausschuss gewählt wurden Martin Lanz und Thomas Gattlen. Im nach wie vor angespannten Markt konnten wir sechs Liegenschaften für rund 42 Mio. Franken erwerben. Das Jahr war auch geprägt von vielen Bauprojekten – im Bild die Erneuerung Honrainweg 19, 21.

Archiv

Ältere Geschäftsberichte sind bis zurück ins Jahr 2009 vorhanden. Bei Interesse senden wir Ihnen diese gerne zu, schreiben Sie uns einfach per E-Mail, welche Jahre Sie interessieren.