Kauf von Liegenschaften: Wohnungsknappheit hinter der Expansion der PWG
Die PWG will ihren Hausbestand vergrössern, um immer mehr Wohnungssuchenden in der Stadt Zürich preisgünstige Mieten und faire Mietkonditionen zu bieten. Der anhaltende Bedarf an diesem knappen Gut ist auch der Presse nicht entgangen, wie ein Blick in den Blätterwald in die letzten 20 Jahre zeigt.
Da die Stiftung PWG zwar ein Startkapital von 50 Mio., aber keine einzige Liegenschaft besass, zählte der Erwerb von Wohn- und Gewerberäumen von der Gründung an zu ihren Kerntätigkeiten. Wie ihr dies gelang, hing stark von der Situation auf dem Immobilienmarkt ab.
Zeitweise verlangsamte sich das Wachstum der Stiftung PWG etwas. Grund dafür waren die Immobilienpreise in der Stadt Zürich, die sich in den letzten fünf bis zehn Jahren verdoppelt haben – nicht nur in besonders beliebten Quartieren wie dem Seefeld. Angesichts der Ausdehnung des Phänomens in andere Stadtquartiere sprach die Presse von einer «Seefeldisierung».
Nicht selten, stellt die NZZ fest, gehörten Erbgemeinschaften zu den Verkäufern. Auf sie und deren «soziales Gewissen» zähle die PWG, so deren Geschäftsführer gegenüber dem Tages-Anzeiger. Denn ab einem bestimmten Kaufpreis würden die Mieten zu hoch für die ansässige Mieterschaft, der nichts anderes übrig bliebe, als auszuziehen.
Angesichts einer Reihe von wohnpolitischen Abstimmungen, die man fälschlicherweise als Ausdruck eines neuen Problems deuten könne, schrieb die NZZ (26.5.2010), das Mietzinsniveau in der Stadt sei nur moderat gestiegen und Institutionen wie die Stiftung PWG linderten die Wohnungsknappheit für Menschen, die sonst Mühe hätten, eine passende Bleibe zu finden.
Die Stadt soll gemäss der Volksinitiative «Für mehr bezahlbaren Wohnraum» vom Herbst 2011 den Anteil gemeinnütziger Wohnungen auf einen Drittel steigern. Nicht einfach, aber machbar, sagt der Präsident der Stiftung PWG, Andi Hoppler dem Tages-Anzeiger (20.1.2012).
- DOWNLOADS
- Tages-Anzeiger, 3.2.2012
- P.S., 2.2.2012
- Tages-Anzeiger, 20.1.2012
- Blick am Abend, 8.4.2011
- Tages-Anzeiger, 12.2.2011
- Mieten&Wohnen, 9.9.2010
- NZZ, 26.5.2010
- NZZ, 15.12.2009
- Tages-Anzeiger, 11.11.2009
- Tages-Anzeiger, 23.10.2008
- NZZ, 18.9.2008
- Tages-Anzeiger, 21.6.2008
- NZZ, 9.5.2008
- P.S., 12/2005
- NZZ, 3.3.2004
- SonntagsZeitung, 25.2.2001