SPAREN JA, AUFWAND NEIN?
Nach dem Projekt Aquaclick, dank dem die PWG-Mieter 10% weniger Wasser verbrauchen, knöpften wir uns 2008 ein weiteres ökologisches Thema vor: den Stromverbrauch. Sämtlichen PWG-Haushalten wurden Stromsparschienen angeboten, je nach Modell entweder kostenlos oder zu vergünstigten Preisen.
Das Echo aus der Mieterschaft war indes gering: Weniger als zehn Prozent aller Haushalte machten Gebrauch vom Angebot, und viele der bestellten Stromsparschienen blieben unabgeholt auf der Geschäftsstelle.
Die Wirksamkeit derartiger Aktionen scheint also begrenzt, sei es, weil sich die Mietenden ohnehin um einen schonenden Umgang mit Ressourcen bemühen, oder, weil das Interesse fehlt, wenn damit ein Arbeitsaufwand (z.B. An- und Abschalten der Stromsparschiene) verbunden ist.
Letztere Vermutung nährt eine Studie am Psychologischen Instituts der Universität Zürich, an der sich die PWG beteiligte. Michael Schlessinger fand heraus, dass sich über die Anweisung, wann alltägliche Handlungen auf welche Weise verrichtet werden sollen, umweltgerechtes Wohnverhalten steuern lässt.
Ein Tastendruck schaltet diverse Geräte ein und aus
Über diese "Maus" lässt sich die Stromschiene am Boden bequem steuern