Auszüge aus unseren Jahresberichten

Interview mit Frau Stadtpräsidentin Corine Mauch

Die hohe Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt Zürich hat die Wohnbaupolitik ganz nach oben auf die politische Agenda gebracht. Die Abstimmung vom Herbst 2011, nach der der Anteil gemeinnütziger Wohnungen in der Stadt auf einen Drittel steigen soll, hat dies unterstrichen. Im Gespräch mit Stefan Hartmann führt Stadtpräsidentin Corine Mauch aus, wie sie den Auftrag umsetzen will.

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1494 «Die PWG bewegt sich in einem sehr kompetitiven Umfeld» (Foto: Dominique Meienberg)

 

Albisriederstrasse 416: «Das Ehrenamt des Honorarkonsuls öffnet mir Türen.»

Das Haus am äussersten Rand von Albisrieden ist doppelt bemerkenswert: Als Zeuge der Industrialisierung Albisriedens steht die einstige Farbholzmühle unter Denkmalschutz, und als Ort von Welt ist die Adresse in Google Earth unübersehbar als Konsulat ausgewiesen. Heinz Hürlimann präsentiert sich als Diplomat der alten Schule.

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1496 An der Albisriederstrasse 416 hat der afrikanische Staat Burkina Faso einen konsularischen Vertreter

 

Hohlstrasse 7: «Der Griff in einen Stoff gleicht einer Wanderung durch eine Landschaft.»

Im Zürcher Bermudadreieck stürzt manch einer ab, sinkt fast noch tiefer als im gleichnamigen Seegebiet der Karibik. Ein guter Grund für die Stiftung PWG, gerade hier Häuser zu sanieren, um Wohn- und Gewerberäume zur besseren Durchmischung des Quartiers zu erschliessen. 2011 haben Marc Pascal Zumstein und Isabel Rosa Müggler im PWG-Haus Hohlstrasse 7 einen Showroom für Mode eröffnet: eine Herausforderung mit Erfolgsaussichten.

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1497 Marc Pascal Isabel Rosa - MPIR - führen einen Laden aus Leidenschaft für Stoffe und Farben

 

Dubsstrasse 33: «Too fat to fail ist erst der Anfang.»

Wer will schon an einer Autobahn wohnen? Unmittelbar rechts neben der Auffahrtsrampe zur Sihlhochstrasse in Zürich Wiedikon sagt mancher «Ja gern». Da liegt ein freundliches, stilles Quartier. Der junge Künstler Jeremie Maret ist begeistert: Sein Wohnatelier im Hof eines Wohnblocks bietet ihm Raum und Ruhe für kreative Ideen. Zum Beispiel bei der Idee, den dicksten Mann der Welt im Atelier unterzubringen.

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1493 Jeremie Maret und seine luftleere Puppe

 

Saumackerstrasse 48: «Der Fernseher bringt einen Hauch Italianità in die Stube.»

«Es war so ein Gedränge, dass ich von der Badenerstrasse her nicht weiter als bis zum Helvetiaplatz vordringen konnte», lacht er heute beim Gedanken an jene Sommernacht 1982, als Italien mit einem Sieg über Deutschland zum dritten Mal Fussballweltmeister wurde. Mittelstürmer «Spillo» Altobelli lebt weiter in Spillo, dem schneeweissen, kläffenden Terrier-Malteser-Mischling in Benito und Maria Bressas Wohnung.

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1492 Benito und Maria Bressa mit Hund Spillo an der Saumackerstrasse 48

 

Die Finanzabteilung steht Red und Antwort

Sie begleichen Rechnungen, erstellen die Quartals- und Jahresbschlüsse  und wachen darüber, dass all unsere Mietenden ihren Zins begleichen. Eine Umfrage bei unseren Zahlenjongleuren in der Finanzabteilung: Wie sie wohnen, was sie arbeiten und wie sie darüber denken.

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1495 Die Zahlenjongleure der Stiftung PWG

 

Blick ins Innenleben der PWG: Die Bewirtschaftung stellt sich vor

Von den etwas über zwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist bei der PWG ein wesentlicher Teil mit Verwaltung und Buchhaltung beschäftigt, viele davon in Teilzeit. Dazu kommen freischaffende Architekten als Partner für Umbauten, Neubauten sowie zur Begutachtung von Kaufobjekten.

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1404 Verwalten mit ihren Kollegen die Mietobjekte der PWG

 

Brunaustrasse 61: «Kommt gut essen und tut etwas Gutes dabei.»

«Wir halten es nicht unter dem Deckel, aber wir hausieren auch nicht damit. Es ist einfach so», sagt Geschäftsführer Alain L’Allemand: «Im Restaurant Brunegg an der Brunaustrasse 61 arbeiten im Service und in der Küche regelmässig drei bis fünf Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die in ihrer Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sind.

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1405 Eine klassische Quartierbeiz, aber ohne rauchigen Schmuddel

 

Fokus Hauswartung: Oliver Müller ist «rund ums Huus» auf der Jagd nach Zeichen des Zerfalls

Oliver Müllers Telefonnummer hängt in jedem Hausgang: «Man kann mich sieben mal vierundzwanzig Stunden anrufen», sagt er. Telefon-Support, heisst das heute: zum Beispiel, wenn sich der Kühlschrank wärmt oder die Heizung erkaltet. Ausserdem hat er die «Theorie des zerbrochenen Glases» verinnerlicht.

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1409 Grosser Mann mit kleinem Auto: Hauswart Oliver Müller

 

Hohlstrasse 9: Michèle Kägi macht Röcke und nichts als Röcke in ihrem eigenen Stil.

Genau hier an der Hohlstrasse 9 verläuft die Grenze zwischen zwei Welten. Es ist eine Kampfzone. Im nächsten Haus, nur durch eine Brandmauer abgetrennt, wirbt «Chilli’s Club, Bar, Disco, Tabledance» für ein lautes, grelles Gewerbe. Ein paar Schritte weiter sorgt die «Sonne» Nacht für Nacht für Rambazamba. Multikulti hier am Bermudadreieck Nähe Langstrasse heisst Strich in allen Farben – aber nur bis zur Hohlstrasse 7 und 9.

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1406 «Es sind nur Röcke, reduziert auf ein Minimum», sagt Michèle Kägi, «und das, so gut ich kann.»

 

Bühlstrasse 41: «Der Baby-Bonus hilft auch nicht mehr viel heutzutage.»

Nach 100 Wohnungsbesichtigungen hat's endlich geklappt. Oliver Sottas und Denise Batumike fühlten sich an der Bühlstrasse 41 vom ersten Tag an zu Hause. «Eng wars, mit nur zwei Zimmern für drei Personen und für die gleichen Möbel, die hier so grosszügig locker herumstehen können», sagt Oliver. «Es war so überstellt», fügt Denise an und schüttelt den Kopf, als könnte sie es selber nicht mehr glauben. Dreieinhalb Jahre lebten sie so, und jetzt sind sie noch keine zehn Tage hier.

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1407 Hier entsteht die nächste Modekollektion von Denises Label «La Capsule»

 

Vier Gastartikel im Jahresbericht aus Anlass des 20. Jubiläums

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Stiftung PWG wartete der Jahresbericht 2009 mit verschiedenen Überraschungen auf. Unter anderem baten wir Aussenstehende mit besonderer Beziehung zur PWG um Kurztexte zu Kernthemen der Stiftung. – Vier Persönlichkeiten, vier Themen, vier Meinungen.

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1252 Vier Persönlichkeiten, vier Standpunkte zur PWG

 

Wir feiern Geburtstag: Ein Gespräch zu den ersten und den nächsten 20 Jahre der Stiftung PWG

Ein runder Geburtstag gibt Anlass zur Freude – und für ein Zwischenfazit. Eine erlesene Gesprächsrunde bespricht kritisch Erfolge und Herausforderungen in den ersten und den nächsten 20 Jahre der PWG.

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1253 Die Teilnehmer am Roundtable diskutierten über die ersten und die nächsten 20 Jahre der PWG

 

Hafnerstrasse 23: Die Textil- und Haarkunst à la Kathrin Dieng und Laila Saba

Neun Monate brodelte es in ihren Köpfen, beide wollten mit Leib und Seele umziehen. Kathrin Dieng und Laila Saba waren drauf und dran, in die gegenüberliegende Ladenzeile an der Konradstrasse zu ziehen. Die grossen Schaufenster, der Fischgratparkett: ein Traum. Aber dann... dann kam alles anders.

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1254 Modeboutique und Coiffeursalon in einem – Kathrin Dieng und Laila Saba zeigen wie’s geht

 

Im Sydefädeli 25: «Nach zweiundzwanzig Umzügen endlich zu Hause.»

Florian Bischoff wohnt Im Sydefädeli 25. Er wohnt gerne dort – so gerne, muss man vermuten, dass er selbst dort blieb, als die Liegenschaft komplett umgebaut wurde, während seine Nachbarn dann in die Ferien gingen oder eine ruhige temporäre Bleibe fanden. Ein Bericht über einen bekennenden Liebhaber von Baustellen.

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1257 Grösserer Balkon, mehr Platz für Pflanzen – Florian Bischoff im Sydefädeli 25

 

Dolderstrasse 23: «Staub, überall dieser Staub...»

«Es war wie Camping. Irgendwie haben wir es alle genossen.» Fünf Wochen lang hatten José und Fatima Varanda keine Küche, drei Wochen lang gab es im Bad kein Wasser. Die meisten Mieter fanden anderswo Unterschlupf, bei der Familie oder bei Freunden. Nur die Varandas harrten aus.

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1258 „Es war wie Camping. Irgendwie haben wir es alle genossen.“

 

Grosswiesenstrasse 100: «Fernsicht und sonnige Tage im siebten Himmel.»

Von ihrer Wohnung im siebten Stock «reicht die Aussicht vom Morgenrot bis fast zum Wilden Westen», und die Flugzeuge, die man starten und landen sieht, haben für Josef und Anne-Marie Sager Symbolwert. Denn von hier, von der Grosswiesenstrasse 100 in Schwamendingen, zogen sie aus, so weit sie die Flügel der Airlines trugen, seit nunmehr 50 Jahren.

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1259 Im siebten Stock «reicht die Aussicht vom Morgenrot bis fast zum Wilden Westen»

 

Kauf von Liegenschaften: Über die Vor- und Nachteile der PWG auf dem Liegenschaftenmarkt

Sechs Immobilienfachleute betrachten eine Immobilie von sechs verschiedenen Seiten. Der Roundtable im Jahresbericht 2008 über Kaufen und Verkaufen von Liegenschaften und ihre Wert-Massstäbe. Oder wer sind die Dummen im Immobiliengeschäft?

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1103 Die sechs Immobilienexperten vor dem Restaurant Hermanseck, wo die Gesprächsrunde stattfand

 

Militärstrasse 115: Wunschträume – Tagträume – Albträume

Es ist die Ecke, wo die Nacht am lautesten schreit, wo Zuhälter und Drogenhändler mit den Polizeistreifen Katz und Maus spielen. Vor der Haustüre muss man manchmal am Morgen die Spritzen einsammeln – und doch träumt die hier ansässige Familie Loda nicht vom Weggehen, sondern vom Bleiben.

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1108 Reyna erträumt sich ein Reich nach ihren eigenen Gesetzen

 

Josefstrasse 18: «So stellt man sich Nachbarschaft vor.»

Städte sind lebensfeindliche Umgebungen, ungeeignet für Kinder. So oder ähnlich tönt’s manchmal. Nicht so von Hanspeter und Kathryn Vogt, die mit Maia und Eugen mitten im Kreis 5 leben und arbeiten. Ein Plädoyer für das Stadtleben mit Kindern.

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1109 Dass sie im Mai 2008 hier einziehen konnten, war ein echter Glücksfall

 

Rautihalde 19: «Innert zehn Tagen, quasi notfallmässig, zog ich hier ein.»

Die Worte stammen von Zijada Tursunovic, 18 jährig und Mutter des 11 Monate alten Yassin. Sie brauchte ziemlich schnell eine eigene Wohnung. Doch wo was Passendes finden? Um eine junge Mutter mit Kind reisst sich kaum ein Vermieter. Zijada hatte schon Schiss, auf der Strasse zu enden.

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1110 Nicht immer so friedlich: Morgens um fünf «schrillt» Yassin, der zuverlässige Wecker...

 

Bühlstrasse 41: Kennen Sie «Intouch»?

«Sorry für das Puff, das wir haben.» Zeit zum Aufräumen finden sie offenbar angesichts des harten Trainings kaum. Aninas, Samiras und Christophs Lebensziel ist hochgesteckt: Eine tolle Anstellung im Tanz-Business ist schwer zu finden. Für Anina tut’s zur Not auch «Intouch». Waaas? Das sagt Ihnen nichts?

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1111 Wohngemeinschaft? «Wenn schon, sind wir eine Tanzgemeinschaft», sagen Anina und Christoph

 

Bauen und Projektieren: Mieter, Architekt und Bauherr – eine verzwickte Dreiecksbeziehung

Architekten und Bauherren bauen meistens Häuser, die sie nie bewohnen. Die Leidtragende sind die Mieter, so eine provokative These. Oder doch nicht?

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1104 Ein Gespräch zwischen Mietern, dem Architekten und Bauherrenbegleiter der PWG

 

Seestrasse 310: «Finden Sie einmal eine besser geeignete Wohnung.»

Was bedeuten fehlende Teppiche und drei Essstühle in der Wohnung einer fünfköpfigen Familie? Die Periyathambys, wohnhaft an der Seestrasse 310, sagen es Ihnen.

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1112 Die Seele des Hauses: der Hausaltar für den Gott Murugan

 

Birmensdorferstrasse 438: Vespa-verliebt

Nach einem Velomech im Jahresbericht 2005, hier das Portrait eines Vespa-Verrückten. Daniel Urben heisst er. Wie den Velohändler, siedelte die Stiftung PWG auch ihn um. Mit dem «Scooter Planet» ging ein neuer Stern am Töff-Himmel auf.

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1113 Hier brausen Scooters zu Tausenden hinaus ins Grüne Richtung Waldegg...

 

Rolandstrasse 36: Zum Glück gibt's die Dachterrasse

Nach einem langen Winter wird’s manchmal etwas eng in der Wohnung. Die 3er-WG um Roni, Mary und Luca freut sich auf den Sommer auf der Dachterrasse. Das Bodenpersonal unten auf der Strasse ahnt kaum, was sich an schönen Tagen über ihren Köpfen ereignet.

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1114 «Dachterrasse» ist das Stichwort, bei dem alle Augen aufleuchten

 

Anemonenstrasse 30: «Hier sind wir daheim, hier wohnen wir.»

«Seit mehr als 30 Jahren», möchte man der Überschrift anfügen. Klara und Fritz Herren haben einiges zu erzählen. Von Nachbars Bumm bumm Musik, von Grillfesten im Garten und natürlich von der Waschküche, des Schweizers liebstem Zankapfel. Mit ihm ist es wie die Jungen, die vor dem Haus tschutten: Wäre er nicht da, er fehlte.

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1115 «Ja, und jetzt, was möchten Sie hören von uns?»

 

Architektur und Immobilien: Interview mit Architekt und Hausbesitzer Ernst Gisel

«Wollen Sie mir Fragen stellen, oder soll ich Ihnen einfach etwas erzählen», fragt der 84jährige Architekt Ernst Gisel zu Beginn des Gesprächs munter. Und fügt lachend an: «Stellen Sie ruhig Ihre Fragen. Ich werde sowieso nicht darauf eingehen.»

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1105 «Wichtig war mir, für das Leben der Menschen soziale Wohnungen zu bauen.»

 

Streulistrasse 11: Rosys Nostalgiewohnung

Rosmarin Ruesch arbeitete „hundert Jahre in der Werbung“. Fast so lange wohnt sie in ihrer Dreizimmerwohnung an der Streulistrasse 11. Neben ihrem Sinn für Ordnung und Nostalgie verrät sie uns den aussergewöhnlichen Grund für ihre Heirat.

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1116 «Zum Glück hat die PWG nur ganz wenig renoviert, ich könnte nie in einem Neubau wohnen»

 

Fabrikstrasse 26: Der Mieter, der einst Besetzer war

Die «Velogarage» von Martin Stocker war 14 Jahre an der Stationsstrasse. Dann holte ihn die PWG zurück in den Kreis 5. Dort hatte er sein einst Geschäft gegründet – und besetzte leerstehende Häuser. Nun fühlte er sich als «Mustermieter».

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1117 Es riecht nach Öl, Gummi, nach fabrikneuen Velos von hoher Qualität und Occasionen

 

Hohlstrasse 9: Der erste Guerilla-Store

Lange Jahre arbeitete Annegret Frischknecht im Gastgewerbe. Eines Tages fühlte sie sich zu alt dafür, eine Änderung musste her. Da hatte sie eine Glanzidee.

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1118 Stoff von zehn Zentimeter über zehn Meter bis zu einem Kilometer

 

Hohlstrasse 78: Interview mit dem Architekten Peter Märkli

Der Architekt des vielbeachteten PWG-Neubaus an der Bäckeranlage erläutert seine Vorstellung der Apokalypse, definiert gute Architektur – und baut für die Intimität auf dem Balkon.

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1106 «Unser Beruf erfordert eine politische Haltung»

 

Josefstrasse 52: Reto Bilger und seine Glücksfälle

Bei Reto Bilger dreht sich alles ums Buch und die Kunst. Die Gefässe dafür heissen «sec52», «bilgerverlag» und «Ricco». Die Labels mit überregionaler Ausstrahlung sind seit 1983 an der Josefstrasse 52 daheim. Um ein Haar wäre es anders gekommen.

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1121 1983 hat Ricco Bilger seinen Buchladen eröffnet: er besteht heute noch

 

Kernstrasse 32: Der Mann mit den Tigerfinken

«Früher war es einfach kalt, brutal kalt.» Felix Grubert kann ein Liedchen singen vom Leben in Altbauwohnungen. Nach dem Kauf der Liegenschaft erneuerte sie die PWG. Das Flair hat die charmante Loge deswegen nicht verloren. Im Gegenteil. Sie groovt.

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1124 Durchgestylt und Eisblumen an den Fenstern...

 

Hohlstrasse 78: «Big Brother» im Glashaus

Sally und Michael Corbat zogen 2005 mit ihrem Sohn Finn in den Neubau an der Bäckeranlage. Gewöhnt an Altbauwohnungen, bedeutete das Wohnen im Glashaus eine Umstellung für die junge Familie.

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1126 Im offenen Wohnraum mit Blick in die Bäume der Bäckeranlage

 

IM VIADUKT: Die zwei jungen Frauen und das Prestigeobjekt

EM2N ist nicht etwa eine chemische Formel – aber die Chemie im Architekturbüro stimmte offenbar, als es 2004 den Wettbewerb zur Umnutzung der Viaduktbögen gewann. Was an dem Projekt «cool» ist, erklären die beiden mitverantwortlichen Architektinnen Cornelia Schwaller und Claudia Peter.

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1127 Die Architektinnen vor einem Teilmodell des Viaduktes

 

Albisriederstrasse 182 und 184: Eine Zeitreise durch den Umbau der Farbenfabrik Boller-Benz AG

Im Oktober 2001 begann der Umbau der Farbenfabrik Boller-Benz AG, im April 2003 bezogen die Mieter ihre neuen Räumlichkeiten. Die Bildreportage illustriert den Bauprozess dazwischen.

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885 Die Farbenfabrik im Originalzustand

 

Aemtlerstrasse 16: Dank Umbau und Café-Bar «Plüsch» wiederbelebt

An Qualität verblieben war der Liegenschaft ihre zentrale Lage, ihr Bauzustand hatte über die Jahre stark gelitten. Die Reportage, erschienen im Jahresbericht 2001, beleuchtet die umfassenden Umbau- und Renovationsarbeiten an der Aemtlerstrasse 16. Entstanden sind attraktive Wohnungen und die beliebte Bar «Plüsch».

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803 Von Anfang an ein Klassiker: das «Plüsch»

 

Josefstrasse 10 und 12: Wie ein Hausverein entsteht

Der Hausverein Josefstrasse 10 und 12 ist ein frühes Beispiel für das selbstverwaltete Wohnen bei der Stiftung PWG. Romano Zerbini, ein Gründungsmitglied, gibt Einblick in dessen Gründung. Eine Reportage aus dem Jahresbericht 2000.

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768 Vorne die Josefstrasse, hinten ein lauschiger Hof

 

Neugasse 57 und 59: Kino RiffRaff sorgt für doppelten Neubeginn

Die Eröffnung des Kino RiffRaff markierte einen doppelten Neubeginn. Die Reportage aus dem Jahresbericht 1998 stellt das wegweisende Vorhaben vor.

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1100 Heute aus dem Stadtleben nicht mehr wegzudenken: das RiffRaff

 

Hohlstrasse 201: Schauspiel von und mit geistig behinderten Menschen

Manch einer hat Bammel vor dem Rampenlicht. Nicht so die geistig behinderten Menschen vom Theater HORA, wie die eindrückliche Reportage aus dem Jahresbericht 1997 zeigt. Ihr ausserordentliches Können führen sie gerne einem breiten Publikum vor.

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292 Die Theatergruppe HORA wurde Ende der 1980er Jahre gegründet

 

Nidelbadstrasse 6 und 8: Ein Weber machte dort Zigarren, die PWG schuf daraus Wohn- und Gewerberäume

Das Projekt zur Umnutzung der Nidelbadstrasse 6 und 8 hatte eine bewegte Geschichte. Die Reportage aus dem Jahresbericht 1999 greift diese auf und dokumentiert den Umbau der ehemaligen Zigarrenfabrik.

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853 Aus diesem Fabrikgebäude wurde 1999 Wohn- und Gewerberaum