«PRIMO» – ÖKOLOGISCH BAUEN AUF DEM MITTELWEG
Der Begriff «Nachhaltigkeit» wird gern und grosszügig eingesetzt. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind dankbare und populäre Themen. Doch Begriffe wie «Minergie», «2000-Watt-Gesellschaft» oder «Zero-Emissions Architecture» werden von Laien, Politikern und Fachleuten unterschiedlich benutzt und verstanden. Entsprechend sehen wir uns mit einer Fülle von Ratschlägen und Empfehlungen zu umweltgerechtem Verhalten eingedeckt. Sind wir einmal überzeugt, das Richtige zu tun, ertönen bald schon Mahnrufe, die etwas anderes fordern.
Das Liegenschaftenportfolio der Stiftung PWG ist derart heterogen, dass pauschale Richtlinien nicht anwendbar sind; zu unterschiedlich sind die Gebäude in ihrer Entstehungsgeschichte, Materialisierung und Nutzung. Deshalb prüft die Stiftung PWG bei jeder neu erworbenen Liegenschaft sinnvolle und kurzfristig umsetzbare energetische Massnahmen. Bei umfangreichen Instandsetzungsmassnahmen und Neubauten werden Pflichtenhefte und Anforderungen für die Planer definiert. So verzichten wir konsequent auf den Einbau von Kippfenstern, aber auch auf den Einbau von kontrollierten Lüftungen. Letzteres vor allem dort, wo die Lärmimmissionen dies zulassen.
Mitte 2011 haben wir begonnen, weiteres Datenmaterial zu erfassen, welches zur Ermittlung der Energiekennzahlen aller Gebäude notwendig ist. Damit wollen wir auch die Wirkung der bei Umbauten getroffenen Massnahmen prüfen und untereinander vergleichen zu können.
Gezielte bauliche Eingriffe, um mit wenig Mitteln viel zu erreichen
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