Jahresrückblick 2010
Die konstante Zuwanderung in die Stadt Zürich und die tiefen Hypothekarzinsen hatten die Wohnungen auf dem Zürcher Liegenschaftenmarkt erheblich verteuert. Der Gemeinderat hatte deshalb beschlossen, der Stiftung PWG Abschreibungsbeiträge in der Höhe von CHF 3 Mio. zum Kauf von Liegenschaften zu gewähren. Die Stiftung konnte zum Teil dank diesen Abschreibungsbeiträgen im Berichtsjahr zehn Liegenschaften mit insgesamt 77 Wohnungen im Betrag von CHF 29 Mio. erwerben.
Ende Sommer wurde das grosse Bauprojekt der Viaduktbögen und der Markthalle vollendet. Mit einem grossen Fest feierten wir deren Eröffnung und gleichzeitig auch das zwanzigjährige Bestehen der Stiftung. Mit Tausenden Bewohnern der Stadt Zürich freuten wir uns über einen Erfolg, der uns zu neuen grossen Taten ermutigt.
Ebenfalls zum Zwanzig-Jahre-Jubiläum leistete die Stiftung PWG einen kulturellen Beitrag für Zürich. Zusammen mit dem Literaturhaus ermöglichen wir einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller einen Aufenthalt in einer unserer Wohnungen. Während sechs Monaten kann unser literarischer Gast Zürich kennenlernen und sein Werk weiterverfolgen. Als Erster war der Finne Olli Jalonen unter dem Dach der PWG an der Arbeit. Mehr auf www.writers-in-residence.ch.
Ausserdem laden wir Sie im Jahresbericht ein, unsere Liegenschaften-Bewirtschaftung kennen zu lernen: Vier Teammitglieder stellen sich und ihre Arbeit vor. Lesen Sie ausserdem von Hausabwart Müller, der als «Herr der Unterwelt» in unseren Liegenschaften waltet. Der Tradition folgend kommen auch wieder Mieterinnen und Mieter zu Wort.
Nach vierzehn Jahren intensiver Tätigkeit verliess unser langjähriger Geschäftsführer Adrian Rehmann die Stiftung PWG, um ein eigenes Beratungsbüro für Liegenschaften zu eröffnen. Die Stabübergabe an seinen Nachfolger Jürg Steiner verlief reibungslos, und dieser setzte schon bald neue Impulse.