ERNEUERUNG DER LIEGENSCHAFT UND VERGRÖSSERUNG DER BALKONE
Eine Gebäudediagnose attestierte der Fassade und dem Dach den Liegenschaften aus den frühen 1930er Jahren einen guten Zustand. Die Küchen und Badezimmer hingegen wiesen starke Abnutzungserscheinungen auf. Gleiches galt für die Elektro- und Sanitär-Steigleitungen, die veraltet waren, resp. durchzurosten drohten. Kurzum, die Gebäude mussten in naher Zukunft umfassend erneuert werden.
Die Erneuerungsarbeiten sollten dazu genutzt werden, die Balkone mit herrlich sonniger Südausrichtung zu vergrössern. Die PWG verzichtete auf die Umsetzung energiewirksamer Massnahmen (Dämmung der Fassade, der Kellerdecke und des Daches etc.), da deren Effekt aufgrund des guten Fassadenzustands unbedeutend war, wie eine bauphysikalische Überprüfung zeigte.
Die Planung und Umsetzung des Bauvorhabens wollte die Stiftung PWG einer vertrauensvollen Generalunternehmung (GU) übertragen. Ein Auswahlverfahren mit 8 Teilnehmenden identifizierte die Unirenova als jenen GU, der sowohl bau- und ausführungstechnischen als auch ästhetischen Anforderungen genügte.
Die schlichten Küchen und Bäder harmonieren mit dem Bestand und gewähren zeitgemässen Komfort. Die Balkone mit Streckmetallbrüstungen stehen zur Vermeidung von Wärmebrücken auf Stahlprofilstützen vor der Fassade.
Die Bauarbeiten erfolgten im bewohnten Zustand und dauerten vom August bis November 2009.
Fassade vor dem Anbau neuer Balkone
Vergrösserte Balkone tragen der herrlichen Südausrichtung Rechnung
Schlicht in der Erscheinung, zweckmässig im Gebrauch
Was später makellos daherkommt, ist Ergbenis harter Umbauarbeit
Ein Loch durchs ganze Haus - der Ersatz der Fallstränge macht's nötig
Ausrangierte Gasherde in Reih und Glied
Auweia! An ein Gebrauch des Badezimmers ist vorerst nicht zu denken
Eine filigrane Tragstruktur stützt die von der Fassade losgelösten Balkone
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