EINE PWG-PREMIERE
Schadhafte Fassaden, ein undichtes Dach, stark abgenutzte Fenster und eine aus baurechtlicher Sicht unbenutzbare Dachterrasse. Die Liegenschaft an der Landenbergstrasse 15 wurde seit dem Kauf 1997 zwar laufend unterhalten, aber im Laufe der Zeit machte eine Reihe von Baumängeln eine umfassende Renovation unumgänglich. Die Ausgangslage schien auf den ersten Blick vertraut, das angezeigte Vorgehen dutzendfach erprobt.
Das Renovationskonzept wartete aber mit einer Premiere auf – einer Aussenisolation. Dass die PWG bis dahin darauf verzichtet hatte, hatte seine Gründe: Aussendämmungen haben zwar den Vorteil, dass die Isolation ohne Wärmebrücken und in beliebiger Dicke angebracht werden kann. Anderseits stellt die Befestigung auf einer alten Fassade hohe Ansprüche. Zudem sind die Veränderungen des Innenraumklimas zu prüfen.
Eine fachmännische Analyse zeigte, dass der Energieverlust auf der Strassenseite aufgrund der geringeren Fensterfläche halb so gross war wie im Hof. Entsprechend schnürte die Baukommission ihr Massnahmenpaket: im Hof Nachisolation der Fassade, strassenseitig Ausbesserungen und neuer Anstrich, neue dreifach verglaste Fenster im ganzen Haus, Dämmung der Dachhaut und Erneuerungen der Spenglerarbeiten sowie Erneuerung der Dachzinne. Die Stiftung Klimarappen unterstützte das Programm mit einem Beitrag an die Renovationskosten. Es wurde im Sommer 2008 ausgeführt.