NEUE BUNTHEIT IN DER ALTEN FARBENFABRIK

Die Strassenkreuzung am Hubertus ist ein lautes Eck. Dann kommt stadtauswärts zunächst nicht mehr viel. Halt! War da nicht was? Unerwartete Farbtupfer machen auf sich aufmerksam.

Und bei genauerem Hinsehen bemerkt man: Da ist noch viel mehr, eine kleine Wohnsiedlung in einer Fabrik, genauer der einstigen Farbenfabrik H. Boller-Benz AG.

Seit 1929, während drei Generationen, hatte die Firma Spezialfarben für Siebdrucke gekocht und gemischt, Mitte 1994 war Schluss. Dann lag das Areal erst mal ein paar Jahre brach, bis es die Stiftung PWG kaufte und zu 12 Wohnungen und 11 Büro-Ateliers umnutzte.

Verantwortlich für das Projekt, das zwischen 2001 und 2003 umgesetzt wurde, war das Zürcher Architekturbüro architektick Tina Arndt & Daniel Fleischmann.